BOOTSBAUKUNST SEIT 1920
Das Familienunternehmen Boesch ist dem leidenschaftlichen Bootsbau nun schon seit vier Generationen verschrieben. Hier einige Stationen einer einmaligen Erfolgsgeschichte:
| 1920 | Der Bootsbauer Jakob Boesch übernimmt die Werft Treichler & Co. in Kilchberg und legt so den Grundstein für das Familienunternehmen. |
|---|---|
| 1920er | In den «Goldenen Zwanzigern» werden je nach Auftrag Segelboote, Motorboote oder Ruderboote gebaut, überholt oder repariert. |
| 1930er | Verbrennungsmotoren werden vermehrt als Bootsantrieb eingesetzt. Boesch unternimmt erste Versuche mit reinen Gleitbooten. |
| 1940er | Der Sohn Walter Boesch entwickelt die ersten schnellen Motorboote nach dem Prinzip des heute legendären Boesch-Horizon-Gliding. Seine Frau Rösly Boesch-Jacober sorgt als tüchtige Geschäftsfrau und Finanzgenie für den kommerziellen Erfolg des Unternehmens. Durch die kriegsbedingte Benzin- und Materialknappheit konzentriert sich Boesch auf den Bau von Segel- und Ruderbooten. |
| 1950er | Boesch feiert Erfolge mit den Star-Booten: Kleine Rennyachten mit Knickspanntrumpf die in Einzelanfertigung hergestellt werden. 1952 steigt Boesch in die Produktion von grösseren Serien ein. Mit dem «Typ 500» wird der Grundstein für die Spezialisierung in den Bau von Motorbooten gelegt. Der Segelbootbau wird eingestellt. Dank den ausgezeichneten Eigenschaften entwickeln sich die Boesch Motorboote zu begehrten Booten der Wasserski-Sportler. |
| 1956 | Boesch beginnt mit der Serienanfertigung von Motorbooten. |
| 1960 – 1976 |
Werden die Welt- und Europa Meisterschaften im Wasserski mit Boesch Booten ausgetragen. |
| 1960er | Dank den in den USA erworbenen Kenntnissen im Serienbau und in der Rationalisierung kann die Produktion weiter gesteigert werden. Boesch festigt seinen Ruf als Hersteller von qualitativ-hochwertigen Edelbooten: Prominenz wie die Gebrüder Sachs, Romy Schneider, Peter Kraus, Freddy Quinn, Udo Jürgens werden zu begeisterten Boesch-Besitzern. |
| 1964 | Die Innovation, die heute unter dem Namen Boesch Schichtbauweise bekannt ist, leitet eine neue Ära im Bootsbau ein. Die Typenreihen werden erneuert und die Produktion wird weiter gesteigert, sodass zwei Drittel der Boote in den Export gelangen. |
| 1970er | Angesichts von Ölschock, Dollarsturz und Billigkonkurrenz aus Übersee konzentriert sich Boesch auf die Nischenpositionierung: Es werden noch grössere und noch luxuriösere Boote entwickelt und gebaut. |
| 1973 | Die dritte Generation mit den Söhnen Klaus und Urs Boesch tritt in die Firma ein. Die Produktionsstätte wird nach Sihlbrugg verlegt. |
| 1975 | Der Daycruiser 720 läuft als erstes küstentaugliches Boesch-Boot vom Stapel und stellt bei einer Sturmfahrt von Cannes nach Korsika bei Windstärke 6 seine Seetüchtigkeit unter Beweis. |
| 1980er | Die Nischenpositionierung wird ausgebaut: Boesch produziert klassische, leistungsstarke und sportliche Mahagoniboote. Der Antrieb wird mit dem Beulenruder optimiert und mit Epoxy werden neue Beschichtungsmaterialien eingesetzt. |
| 1988 | Der Typ 850 ist als klassisches Runabout und als Küstenkreuzer erhältlich und erreicht mit seinen V8-Motoren bis zu 40 Knoten. |
| 1990er | Rumpfform und Antrieb werden weiter optimiert. Die Neukonzeption der Linie «Retro» beginnt. |
| 1991 | Die Welt-Meisterschaften im Wasserski werden mit Boesch Booten ausgetragen. |
| 2000 | Markus Boesch, der Sohn von Klaus und Doris Boesch, tritt in die Firma ein. Als Mitglied der vierten Generation sorgt er für Kontinuität im traditionsreichen Boesch-Bootsbau. |
| 2004 | Das Boesch 710 Costa Brava de Luxe mit dem innovativen Bugruder erlebt seine Premiere. |
